Die plötzliche Zunahme von Bränden in Energiespeicherstationen mahnt zu besserer Qualitätssicherung

14 Apr 2022

Zur Reduzierung von Kohlendioxidemissionen investieren Länder weltweit zunehmend in saubere Energie, wodurch die Wichtigkeit von Energiespeichersystemen (ESS) bei der Erzeugung von grünem Strom in den Vordergrund rückt. Es gibt zwei Anwendungsweisen, mit denen die ESS in der Lage sind, grünen Strom verlässlicher zu erzeugen: Automatische Frequenzregelung (AFC) und schnell reagierende Lastabwurfressourcen (FRR). Nebst der Entwicklung von Energiespeichersystemen für Batterien (BESS) für Spannungen bis zu 1500 V und Belastbarkeiten über 4 MW, wie in der Spezifikation festgelegt ist, sind die Prüfungen in die Verwaltung von Systemgeräten, die Prüfung von Batterieschranksteuerungen, Batteriemodulen, Batterieschränken und ESS 5-Phasen vom Containertyp unterteilt.

Bei Verwendung eines BESS darf die Gefahr eines thermischen Durchgehens nicht vernachlässigt werden. Neben den Gefahren für die Öffentlichkeit kann eine nachlässige Qualitätssicherung bei Herstellern von Energiespeichersystemen zu zusätzlichen Wartungsarbeiten, ineffizienten Dienstleistungen, zur Schädigung des professionellen Rufs und zum Verlust der Konkurrenzfähigkeit führen. Durch Nutzbarmachung der praktischen Erfahrung in der Prüfung von Energiespeichersystemen stellte Chroma fest, dass die Prüfung von Batterieschränken die kostengünstige Testmethode ist, Hauptprobleme präzise zu erkennen.

Die regenerativen Batteriepack-Testsysteme Chroma 17040/17040E gehen steigende Nachfragen nach Hochspannung in Energiespeichersystemen an, indem sie ein 1700-Volt-Lade- und Entladevermögen bieten, das für Anwendungen von Energiespeichersystemen geeignet ist. Sie sind in der Lage, Konformitätsprüfungen für den häufig verwendeten IEC-62620-Standard durchzuführen, einschließlich Entladeleistung, Beibehaltung und Wiederherstellung der Ladekapazität, Batterien mitsamt ihrem internen Widerstand sowie Lebensdauer. Zudem können die Systeme für die Prüfung von Überspannung und Überstrom der Ladevorgänge gemäß dem IEC-62619-Standard sowie für die Vorbereitung von Prüflingen (DUT) verwendet werden, um das Gefahrenpotenzial eines thermischen Durchgehens in Energiespeichersystemen zu bewerten.

Während der Produktverifizierung kann der Leistungszustand unterhalb der automatischen Frequenzregelung (AFC) des Stromnetzes in das Lade- und Entladegerät für eine Prüfung der Stromnetzmodulation importiert werden. In Kombination mit der BMS-Kommunikationsfunktion kann das Prüfgerät Designmängel im Zellenausgleich jedes einzelnen Strangs im Batterieschrank erkennen.

Schlecht ausbalancierte Batterieschränke schalten sich aufgrund von raschem Laden und Entladen schnell ab und laufen zunehmend Gefahr, eine einzelne Batterie zu überladen. Wie scannt man dann also das Gefahrenpotenzial von Batterien, die im Energiespeicherschrank verwendet werden? Durch Simulation der Frequenzmodulation des Batterieschranks und Angleichung des Lade- und Entladeverhaltens des Schranks an das Leistungsmodulationssystem kann das Prüfgerät Spannungsänderungen in den Batteriezellen jedes einzelnen Strangs während der Frequenzmodulation überprüfen. Anhand dieser Methode lassen sich Qualitätsmängel in der Batterieschrankbestückung und der Verschweißung von Batteriezellen erkennen, um zu verhindern, dass sich Batterien übermäßig auf- und entladen, sodass die Gefahr eines thermischen Durchgehens drastisch gesenkt wird.


▲Chroma 17040E Regeneratives Batteriepack-Testsystem

Chroma entwickelt aktiv Testlösungen für Leistungsbatterien, um Lösungen bester Qualität für Batteriezellen, Batteriemodule und Batteriepacks anzubieten. Detaillierte Produktlösungen sind auf der Chroma-Website aufgeführt, wobei Sie während eines Besuchs gerne Ihre Anfrage und Ihre Kontaktdaten hinterlassen können. Wir freuen uns, Ihnen zu Diensten zu sein!

Chroma 17040E Regeneratives Batteriepack-Testsystem